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DIE GESCHICHTE

DES MUSIKVEREIN "ST. JULIANEN" GUNTERSBLUM:

Am Anfang stand eine Idee, nämlich in Guntersblum - nach einigen Vorgängerversuchen – endlich einen Verein zu gründen, der sich der Blasmusik widmen sollte. Die Zeit war günstig! Denn viele Initiatoren hatten Kinder, die gerne ein Instrument erlernen wollten oder deren Eltern ihnen eine musikalische Ausbildung angedeihen lassen wollten. Deshalb riefen die Gründungsväter am 28.7.1976 zusammen mit 20 passiven (!) erwachsenen Mitgliedern einen Verein ins Leben, der den Namen „Musikverein 1976 Guntersblum“ erhielt. Was lag näher, als dem jungen Verein zusätzlich den Beinamen “St. Julianen” zu geben, benannt nach dem gleichnamigen Brunnen im Kellerweg, der schon zu diesem Zeitpunkt vielen Menschen durch das überregional bekannte Kellerweg-Fest ein Begriff war.  

 

 

Der Gründungsvorstand setzte sich nach dem 28.07.1976 wie folgt zusammen:

Erster Vorsitzender: Gert Oswald
Zweiter Vorsitzender: Günther Strub
Geschäftsführer: Hermann Haselsteiner
Kassenwart: Walter Horn
Schriftführer: Günter Westhäuser
Beisitzerinnen: Ute Thimm und Anni Zeus

Günther Strub wurde 1993 abgelöst von dem langjährigen Vorsitzenden des Kreismusikverbandes Walter Horn. Gert Oswald und Günther Strub sind noch heute dem Verein als Ehrenmitglieder eng verbunden.

Eine spielfähige Gruppe konnte 1976 zunächst noch nicht zusammengestellt werden. Den bescheidenen Anfang machten, neben den “passiven” Mitgliedern, von denen kurioserweise niemand ein Blas- oder sonstiges Instrument spielte, 32 Kinder und Jugendliche, die unter der Leitung des ersten Dirigenten Hermann Haselsteiner zunächst einmal Noten- und Instrumentalunterricht erhielten. Aber schon am 11. September 1976 fand in der Turnhalle Guntersblum das Stiftungsfest statt, dessen Erlös einen finanziellen Grundstock zur Instrumentenbeschaffung bilden sollte. Bei diesem Fest wirkte bereits das Jugendorchester der Stadtkapelle Kenzingen, mit der man schon die ersten Kontakte geknüpft hatte, mit. Die Begeisterung der Zuhörer machte die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.

 

Großzügige Spenden und Beteiligung der Eltern ermöglichten die erste Instrumentenbeschaffung. Geprobt wurde, mangels eines eigenen Proberaumes, im Feuerwehrgerätehaus, im Kindergarten am Rathaus und im ev. Gemeindehaus. Später stellte die Verbandsgemeinde Guntersblum dem Verein einen Raum in der Grundschule zur Verfügung. Inzwischen finden die Proben in der Elisabethenschule in Ludwigshöhe statt.

Erste Auftritte, u.a. im Rahmen von Feuerwehrveranstaltungen, ließen dann etwas Geld in die leere Vereinskasse fließen.

Schon bald nach der Gründung knüpfte man Kontakte zu anderen Musikvereinen, u.a. aus St. Georgen in Österreich und aus Oberkirch. Der Verein vertiefte aber vor allem den Kontakt zu der Stadtkapelle Kenzingen bei Freiburg. So entwickelte sich, initiiert von Walter Horn, zur dortigen Stadtmusik ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Schon recht früh gastierte jährlich eine Gruppe Kenzinger Musiker am Guntersblumer Kellerwegfest im vom Musikverein bewirtschafteten Keller des Weinguts Sonnenhof Strub.

 

Musikalischer Leiter war von 1976 an Hermann Haselsteiner, quasi die “Vaterfigur” des Musikvereins. Er gab 1983 den Dirigentenstab weiter an Uli Bergjohann. Seit 1991 leitet Ernst Kolling das Orchester. Ihm obliegt auch die Jugendausbildung sowie die Durchführung des vom Verein angebotenen Notenlehrganges, dem sog. “Snoopy-Kurs”. Darüber hinaus hat er in 1999 eine weitere Gruppe ins Leben gerufen: Das “Orchester 2000″, ein Zusammenschluss von Musikinteressierten, die entweder früher bereits ein Instrument gespielt haben und dieses Hobby neu beleben wollen oder die als Anfänger im Kreise Gleichgesinnter musizieren möchten. Jeder ist hier, wie natürlich auch in den anderen Orchestern, gerne zum Mitmusizieren willkommen. 2015 wurde Ernst Kolling nach der Abgabe des Dirigentenstabes des großen Orchesters zum Ehrenmitglied ernannt.

Ab Februar 2015 hat nun Herr Ralf Worf aus Sprendlingen die musikalische Leitung des Orchesters übernommen.

Zu den 32 aktiven jungen Musikern im Gründungsjahr kamen kontinuierlich weitere Kinder und Jugendliche hinzu. Engagiert arbeitete Hermann Haselsteiner mit dem Orchester, um die Leistungen zu verbessern, was ihm schließlich auch gelang. So präsentierte sich der Musikverein seinem Publikum zum ersten Mal sieben Jahre nach der Gründung im Jahr 1983 in der Turnhalle zu einem eigenen Konzert unter dem Titel: “Aller Anfang ist schwer”.

Nach in der Tat schwerem Anfang ging es zunehmend musikalisch bergauf. In den darauffolgenden Jahren konnten immer mehr Jugendliche für die Blasmusik gewonnen werden. Ein Potenzial an Berufsmusikern steht dem Verein zur Ausbildung zur Verfügung.

 

St. Julianen” hat sich im kulturellen Leben von Guntersblum fest etabliert. Ob musikalische Begleitung zu offiziellen Anlässen der Gemeinde, wie z.B. dem Ortsjubiläum im Jahr 1997, die jährliche Mitwirkung beim Altennachmittag, bei Kindergartenveranstaltungen oder kirchlichen Feiern, wie dem Konfirmationsgottesdienst, ob Frühschoppenkonzert beim Tag der Feuerwehr, ob Kellerweg-Fest, ob bei Fastnachtsveranstaltungen oder Umzügen - der Musikverein ist immer dabei.

Doch eine besondere Bedeutung für die Musiker haben die eigenen Veranstaltungen. Dies sind das Jahreskonzert am ersten Samstag im Mai und das vorweihnachtliche Konzert am ersten Advent eines jeden Jahres. Hinzu kommt die Veranstaltung des Marktfrühschoppens zum Guntersblumer Markt im Herbst jeden Jahres. Eine alte Tradition, die vor einiger Zeit wiederbelebt wurde.

Zur Vorbereitung des Jahreskonzertes findet immer ein Übungswochenende in einer Jugendherberge, in einem Schullandheim oder auch in eigenen Räumen statt. Hier erhalten die aufzuführenden Stücke ihren letzten Schliff.

Im Jahre 2001 feierte der Musikverein “St. Julianen” sein 25jähriges Jubiläum im Guntersblumer Dorfgemeinschaftshaus mit einem Galakonzert der Stadtkapelle Kenzingen. Das Jubiläumsorchester bot bei seinem Konzert einen Querschnitt durch 25 Jahre musikalischen Schaffens. Auch das damals neu gegründete “Orchester 2000″ und das Jugendorchester „Fortissimos“ trugen mit ihren ersten öffentlichen Auftritten zum Gelingen des Abends bei.

 

Ein weiteres Jubiläum feierte der Musikverein im Jahr 2006, dem 30. Jahr seines Bestehens. Anlässlich dieses Ereignisses statteten sich die Musikerinnen und Musiker des Großen Orchesters mit neuen Konzertjacken, traditionell in blauer Farbe mit Guntersblumer Wappen, aus.

Zurzeit zählt der Verein 267 Mitglieder, davon sind insgesamt 75 aktiv (im Großen Orchester, im “Orchester 2000″ und im Jugendorchester).

Sowohl musikalisch als auch gesellschaftlich ist eine stetig steigende Tendenz erkennbar, sodass “St. Julianen” zuversichtlich in die Zukunft sehen kann.

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